Eine geöffnete Autotür ist einer der häufigsten schweren Radunfälle in Städten. Die Haftungslage ist eindeutiger, als viele denken — und trotzdem verlieren Radfahrende regelmässig einen Teil ihres Anspruchs.
Akkuleuchten sind längst erlaubt, der Dynamo ist es nicht mehr allein. Was am Rad vorgeschrieben ist, woran sich zulassungsfähige Lampen erkennen lassen — und warum das hellste Licht nicht das beste ist.
Die Hausratversicherung deckt Fahrräder — aber meist nur aus dem verschlossenen Raum. Welche Klauseln über den Schaden entscheiden, was ein Schloss taugen muss und warum die Rahmennummer alles ist.
Beim gebrauchten Pedelec steckt der halbe Preis in einem Bauteil, das man nicht ansehen kann. Welche Angaben man verlangen sollte, welche Probefahrt etwas aussagt und wann man besser geht.
Trockene Wochen sind für den Antrieb anstrengender als nasse. Warum zu viel Öl mehr schadet als zu wenig, und wie sich der Verschleiss mit einem Werkzeug für wenige Euro messen lässt.
Bis acht Jahre auf den Gehweg, bis zehn dürfen sie wählen — und der Begleitperson ist seit einigen Jahren erlaubt, mitzufahren. Was rechtlich gilt, und was davon im Alltag wirklich trägt.
Beide sehen aus wie Fahrräder, beide haben einen Motor — rechtlich haben sie fast nichts gemeinsam. Wer den Unterschied nicht kennt, fährt schnell ohne Versicherung und ohne Fahrerlaubnis.
Die häufigste Ursache für abgebrochene Radreisen ist nicht das Wetter und nicht die Technik, sondern eine Tagesetappe, die auf dem Papier gut aussah. Wie sich realistisch planen lässt.
Auf dem Rad gilt eine höhere Promillegrenze als im Auto — das stimmt, ist aber nur die halbe Wahrheit. Warum es schon weit unterhalb der bekannten 1,6 gefährlich wird und der Führerschein trotzdem auf dem Spiel steht.
Bremsen kündigen ihr Ende selten an. Wie sich Beläge, Scheiben und Leitungen ohne Werkstattausrüstung beurteilen lassen — und welche drei Anzeichen bedeuten, dass das Rad stehen bleibt.
Wer nach einem Unfall benommen ist, macht Fehler, die später teuer werden. Die wichtigsten Handgriffe in den ersten Minuten — und warum die Formel «ist ja nichts passiert» der schlechteste Satz überhaupt ist.
Ein E-Bike-Akku verliert im Hochsommer schneller Kapazität als im Winter. Warum Hitze der eigentliche Gegner ist, wie sich Ladeverhalten und Lagerung darauf einstellen lassen und was beim Transport im Auto gilt.
Nicht jeder Radweg ist ein Muss. Entscheidend ist ein blaues Schild — und wo es fehlt, gilt die Fahrbahn. Ein Überblick über eine Regel, die häufiger missverstanden als angewandt wird.
Bei dreissig Grad steht in einem Reifen mehr Druck als beim Aufpumpen am Morgen. Was das für Material und Pannenrisiko bedeutet — und warum der Blick auf die Flanke wichtiger ist als das Daumengefühl.
Fahrräder sind in den vergangenen Jahren vom „mechanischen Fortbewegungsmittel“ zu einem zentralen Baustein der Alltagsmobilität geworden – und zwar nicht nur gefühlt, sondern messbar. In Deutschland wurden 2024 insgesamt 3,85 Mio. Fahrräder und E‑Bikes verkauft; 2,05 Mio. davon waren E‑Bikes, was einem E‑Bike‑Anteil von 53 % entspricht. Gleichzeitig lag der Branchenumsatz 2024 bei über 6,33 Mrd. € (trotz Rückgang gegenüber 2023 weiterhin deutlich über dem Niveau früherer Jahre). Diese Marktdaten erklären, warum Hersteller ihre Produktentwicklung stärker an realen Alltagsanforderungen ausrichten: Komfort, robuste Funktion, niedrige Hürden in der Bedienung – und vor allem Sicherheit.
Das Fahrrad gilt als das demokratischste aller Verkehrsmittel. Es ist vergleichsweise günstig, benötigt wenig Platz und steht symbolisch für Freiheit, Selbstbestimmung und Nachhaltigkeit. In vielen Debatten wird es genau so beschrieben: als Angebot, das allen offensteht. Doch dieser Blick greift zu kurz. Denn Fahrradfahren ist in Deutschland 2026 alles andere als gleich verteilt. Wer fahre, wann fahre, wo fahre – und ob überhaupt – hängt von weit mehr ab als von persönlicher Motivation. Studien zeigen, dass der Fahrradboom vor allem bestimmte Gruppen erreicht, während andere systematisch außen vor bleiben. Das Problem ist weniger das Fahrrad selbst als die Bedingungen, unter denen es genutzt werden soll.
Benutzungspflicht, blockierte Radwege, „Radfahrer absteigen": Wer täglich fährt, verstösst regelmässig gegen Regeln, die er kaum kennen kann. Eine Bestandsaufnahme eines Rechts, das dem Verkehrsmittel nicht gefolgt ist.
Warum der Fahrradverkehr in Deutschland trotz großer Pläne auf der Stelle tritt Deutschland will Fahrradland werden. Das steht so in Strategiepapiere, in Koalitionsverträgen, in Hochglanzbroschüren des Bundes. Der…
Wenn der Sommer geht – beginnt die Zeit der Vorbereitung Mit dem Ende des Sommers beginnt für viele Radfahrer eine neue Etappe. Die langen, warmen Tage weichen kürzeren, kühleren und oft feuchteren Abschnitten. Für…
Fahrräder gelten per se als umweltfreundliche Fortbewegungsmittel. Doch auch ihre Herstellung hinterlässt einen ökologischen Fußabdruck. Die Fahrradindustrie reagiert zunehmend auf die Forderung nach nachhaltigen Lösungen – sowohl bei den verwendeten Materialien als auch bei den Produktionsprozessen.