Die häufigste Ursache für abgebrochene Radreisen ist nicht das Wetter und nicht die Technik, sondern eine Tagesetappe, die auf dem Papier gut aussah. Wie sich realistisch planen lässt.
Nicht jeder Radweg ist ein Muss. Entscheidend ist ein blaues Schild — und wo es fehlt, gilt die Fahrbahn. Ein Überblick über eine Regel, die häufiger missverstanden als angewandt wird.
Das Fahrrad gilt als das demokratischste aller Verkehrsmittel. Es ist vergleichsweise günstig, benötigt wenig Platz und steht symbolisch für Freiheit, Selbstbestimmung und Nachhaltigkeit. In vielen Debatten wird es genau so beschrieben: als Angebot, das allen offensteht. Doch dieser Blick greift zu kurz. Denn Fahrradfahren ist in Deutschland 2026 alles andere als gleich verteilt. Wer fahre, wann fahre, wo fahre – und ob überhaupt – hängt von weit mehr ab als von persönlicher Motivation. Studien zeigen, dass der Fahrradboom vor allem bestimmte Gruppen erreicht, während andere systematisch außen vor bleiben. Das Problem ist weniger das Fahrrad selbst als die Bedingungen, unter denen es genutzt werden soll.
Benutzungspflicht, blockierte Radwege, „Radfahrer absteigen": Wer täglich fährt, verstösst regelmässig gegen Regeln, die er kaum kennen kann. Eine Bestandsaufnahme eines Rechts, das dem Verkehrsmittel nicht gefolgt ist.
Warum der Fahrradverkehr in Deutschland trotz großer Pläne auf der Stelle tritt Deutschland will Fahrradland werden. Das steht so in Strategiepapiere, in Koalitionsverträgen, in Hochglanzbroschüren des Bundes. Der…
Am Sonntag, den 1. Juni 2025, wird ganz Deutschland – und insbesondere Berlin und Brandenburg – von einer Fahrradwelle überrollt. Die ADFC-Sternfahrt, das größte Fahrradevent des Jahres, schafft an diesem Tag eine…